Mehr Wertschätzung für Organspender und ihre Familien – Angehörigenbetreuung und Dankesbriefe im Gesetz verankert

Organspender sind Lebensretter, sie schenken anderen Menschen ein besseres und längeres Leben. Ohne sie wäre eine oft lebensrettende Transplantation nicht möglich. Mehr als 30 Lebensjahre sind es im Durchschnitt, die ein Spender den Empfängern seiner Organe schenkt. 

Für viele dieser Empfänger ist es ein inneres Bedürfnis, sich bei den Angehörigen des Organspenders für dieses großartige Geschenk und die damit verbundene Chance auf ein neues Leben zu bedanken. Einen solchen Dankesbrief zu erhalten, stellt für die Familie des Verstorbenen nicht nur einen sehr bewegenden Moment dar. Der Brief ist für viele auch ein Zeichen dafür, dass die Organspende die richtige Entscheidung war. Oftmals möchten die Angehörigen den Organempfängern in einem Antwortbrief mitteilen, was ihnen diese erfahrene Wertschätzung persönlich bedeutet.

Ermöglicht wird dieser anonyme Briefwechsel durch das Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende, das zum 1. April 2019 in Kraft getreten ist und der Angehörigenbetreuung durch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) einen verbindlichen Rahmen gibt. Involviert in den Briefaustausch, zu dem sowohl Organempfänger als auch die Angehörigen ihr Einverständnis gegeben haben müssen, sind neben der DSO zudem die betreffenden Transplantationszentren.

Pressemitteilung Dankesveranstaltung

Sollten hier Fragen bestehen wie man in der Praxis dieses umsetzen kann, kann sich gerne an Ralf Döblitz, Beisitzer, wenden. Er hat schon zahlreiche Briefe erhalten und weitergeleitet. Schreiben Sie uns über Kontakt. Wir würden uns sehr freuen hier aktiv unterstützen zu können.

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